Giora Feidman

„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)

NEUERSCHEINUNG:

Schon die ersten sanft gehauchten Töne und jedes einzelne Spielgeräusch seiner Klarinette offenbart eine Botschaft. Diese Botschaft klingt besonders eindrucksvoll, weil seine Klezmer-Klarinette diesmal im Duett mit Electronic-Instrumenten singt und erzählt.

Das Album eröffnet Giora Feidman solistisch mit dem gebethaften „Night in the Desert“, das von Andrei Samsonov gefühlvoll mit dem Synthesizer fortgeführt wird und einen ersten Eindruck davon gibt, wie sehr die Klarinette mit elektronischer Musik harmonieren kann, wenn beiden eine Seele innewohnt. Beim „Dance with the air“ zeigen sie sich als Tanz- und Trance-Musikanten. Es folgen zwei unterschiedliche Städte-Portraits: „Montmartre Fog“ mit betont unterkühltem Pariser Charme und die lebhaft vorwärts drängende Grossstadtmelodie „Pulse of Jerusalem“. Im „Outer Space“ gewährt das Trio einen meditativen Blick von ganz weit oben und bei der „Samba“ erinnert sich der Klarinettist an seine südamerikanische Herkunft. Am Ende dieser Weltreise nach innen steht das a-cappella geblasene „Lullaby“.

Für Giora Feidman ist Klezmer kein musikalisches Genre. Der Klarinettist wechselte für diese Studioproduktion nicht von einer Stilrichtung in eine andere. Er erinnert oft daran, dass „kli zemer“ keineswegs nur ein Stilmerkmal der jüdischen Volks- und Hochzeitsmusik ist, sondern „das Instrument des Liedes“ ist. Ähnlich wie der Sitar-Virtuose Ravi Shankar und der Tango-Erneuerer Astor Piazzolla gilt auch Giora Feidman als ein Weltmusiker, der seine wesentlichen Inspirationen aus der eigenen Herkunft bezieht. Gleichzeitig hatte Giora Feidman immer schon mit Musikern aus unterschiedlichen Bereichen – Klassik, Jazz, Folklore, Pop – die Möglichkeiten des Klezmer genutzt. Neben den spirituell meditativen Aspekten seiner Kunst betont er auch gerne die tänzerischen Momente – vom Tango bis zu den Beatles.

Jetzt nahm der Klarinettist diese kreative Herausforderung an, elektronische Musik beseelt zu präsentieren: Klezmer meets Electronica, „kli zemer“ harmoniert nicht nur mit synthetischen Klängen, es wird eine Einheit. Das Projekt ist das Ergebnis des Treffens mit dem einzigartigen russischen Elektronikmusiker Andrei Samsonov und dem unkonventionellen Komponisten und Cellisten Michael Degtyarev, die die Werke eigens für Giora Feidman geschrieben haben.

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„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)